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Opening hours for our Library
on Wednesdays from 5-7 pm

Universitätsstraße 6/9b
A-1096 Vienna, Austria
Tel.: (+ 43 1) 409 25 78
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Anfahrtsplan Adler

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"ADLER" History

Die Gesellschaft wurde 1870 gegründet und zu diesem Zeitpunkt wird der Grundstock zu der wohl umfangreichsten Fachbibliothek für die historischen Hilfswissenschaften, der Heraldik, Genealogie und Sphragistik gelegt.

Gönner, Freunde und Mitglieder überließen oder schenkten der Gesellschaft Bücher, Reihenwerke, Manuskripte und andere Materialien zum Beispiel Stammtafeln und Nachfahrentafeln in den verschiedensten Darstellungsweisen, die sich im Laufe der Zeit zu einer eigenständigen Sammlung entwickelte. Aber nicht nur Schriftliches wurde der Bibliothek vermacht, es kam noch eine umfangreiche Siegelsammlung hinzu. Auch eigene Ankäufe zur Ergänzung des fachspezifischen Bestandes wurden getätigt.

Ab 1871, mit Beginn der Publikationstätigkeit der Gesellschaft, begann auch der Schriftentausch mit anderen gleichartigen Vereinigungen in den Ländern der damaligen Monarchie und Deutschland. Im Jahr 1873 wurde beschlossen, anstelle der monatlich erscheinenden Zeitschrift, Jahrbücher herauszugeben.

Das erste Vereinslokal befand sich 1871 - 1876 in der Sonnenfelsgasse Nr. 7/1.
Da die Bibliothek schon beachtlich angewachsen war, sah sich der Vorstand genötigt eine größere Räumlichkeit anzumieten. Diese fand sich dann im Deutschen Haus, Singerstrasse Nr.7 von 1876 – 1878.

Festschrift 1895

Infolge des schnellen Zuwachses an Büchern und Sammlungen wurden die Räume in der Singerstrasse zu klein, wieder war die Gesellschaft gezwungen sich um ein größeres Quartier umzusehen. Es fand sich in der Rosengasse Nr. 4 von 1878 – 1910. Die Gesellschaft hatte nun eigene Räumlichkeiten für die Bibliothek, für die Sitzungen des Vorstandes und jeweils am Mittwoch war ein Raum als Leseraum für die Mitglieder vorhanden. Die Neuaufstellung der Bibliothek nahm mehr als ein Jahr in Anspruch und im Jahr 1890 wurde der erste Bibliothekskatalog erstellt und gedruckt.

Von 1910 – 1952 fand die Gesellschaft in dem Haus Lerchenfelderstrasse Nr.3 ein neues Zuhause. Ein interessantes Haus, in ihm hatte Katharina Schratt und Anton Wildgans gewohnt. Aus dem Briefwechsel der Gesellschaft mit einer Nachfahrin des Dichters geht hervor, dass sich die Bibliothek der Gesellschaft eben in der Wohnung des Dichters befand, die dieser von 1905 – 1909 bewohnte.

Festschrift 1960

Die schwierigste Zeit für die Bibliothek war wohl die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Vorstand bemühte sich den Verein wieder zu aktivieren. Nachdem die bürokratischen Hürden genommen waren, wurden erste Schritte zur Adaptierung der Bibliothek gesetzt. Die ausgelagerten Bücher wurden in sieben Transporten von April bis Oktober 1946 zurückgeführt und aufgestellt. Durch die Kriegsschäden hatte das Haus sehr gelitten, die Belastung durch die Bibliothek war auf Dauer nicht tragbar.

Festschrift 1970

Der Gesellschaft wurden nicht genutzte Räumlichkeiten des Allgemeinen Verwaltungsarchivs in der Wallnerstrasse Nr.6 / Ecke Haarhof 4a als Ersatzquartier angeboten. Diese Adresse war über Jahrzehnte von 1953 – 1998 ein Begriff.

Im Herbst 1998 begann der vorerst letzte Umzug der Bibliothek in ein größeres Quartier, dem jetzigen Standort in die Universitätsstraße 6/9b.

Im Mai 1999 konnte mit einer kleinen Feier die Wiedereröffnung der Bibliothek am neuen Standort begangen werden.